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Gastbeitrag: Guido Bader

bAV – warum viele Arbeitgeber noch zögern und was wir dagegen tun können

Trotz Förderungen und wachsender Notwendigkeit bleibt die betriebliche Altersversorgung (bAV) in vielen Unternehmen ein blinder Fleck, vor allem im Mittelstand. Wie Politik und Vertrieb die Wende schaffen können.

bAVheute
18.08.2025
bAV – warum viele Arbeitgeber noch zögern und was wir dagegen tun können
Dr. Guido Bader, Vorstandsvorsitzender der Stuttgarter Lebensversicherung a.G. und stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Süddeutsche Krankenversicherung (SDK) © Die Stuttgarter

Trotz Förderungen und wachsender Notwendigkeit bleibt die betriebliche Altersversorgung (bAV) in vielen Unternehmen ein blinder Fleck, vor allem im Mittelstand. Wie Politik und Vertrieb die Wende schaffen können.

Nur gut 50 % der Berufstätigen in Deutschland verfügen über eine betriebliche Altersversorgung. Diese Zahl müsste eigentlich für kollektives Stirnrunzeln sorgen. Denn während das gesetzliche Rentenniveau unter Druck gerät und die demografischen Herausforderungen größer werden, bleibt ausgerechnet dieses zentrale Instrument der Altersvorsorge hinter seinen Möglichkeiten zurück. Ist die betriebliche Altersversorgung (bAV) doch eine der effizientesten, sichersten und attraktivsten Wege, Altersarmut vorzubeugen. Warum wird das immer noch so häufig ignoriert? Dadurch steht nicht weniger als die Altersvorsorge-Zukunft unseres Landes auf dem Spiel.

„Wir müssen die betriebliche Altersvorsorge endlich aus ihrer Stagnation holen.“

Dr. Guido Bader

Vor allem kleine und mittlere Unternehmen – also das Rückgrat der deutschen Wirtschaft – tun sich mit der bAV schwer. Die Gründe dafür sind ebenso bekannt wie hartnäckig: Die Angst vor zu großer Komplexität. Die Sorge, die eigene Personalabteilung mit noch mehr Administration zu überlasten. Die Unsicherheit, wie hoch die eigene finanzielle Verpflichtung als Arbeitgeber tatsächlich wäre.

Und nicht zuletzt: die Angst vor Haftungsrisiken. Oft fehlt es auch schlicht an Wissen und Zugängen zu einfachen Lösungen. Viele Unternehmen wissen gar nicht, wie einfach und wirksam moderne bAV-Lösungen heute sein können. Und sie wissen noch weniger, wer ihnen dabei wirklich helfen kann. Es fehlt an gezielter Aufklärung, an verständlicher Kommunikation und an verlässlicher, unternehmensnaher Beratung.

Die Politik muss endlich liefern

Genau an dieser Stelle kommt die Politik ins Spiel. Wer die betriebliche Altersversorgung stärken will, muss mehr tun als gelegentlich von ihr zu sprechen. Wir brauchen endlich eine durchdachte Reformagenda, die die bAV ins Zentrum stellt. Das bedeutet: weniger Komplexität, nicht mehr. Weniger Bürokratie, nicht neue Hürden. Weniger Haftungsdruck für Arbeitgeber – und dafür ein klarer Ausbau des Förderrahmens, insbesondere auch für Geringverdiener. Statt immer neuer Sonderlösungen und Durchführungswege braucht es einfache, standardisierte Modelle, die sich gerade für kleinere Unternehmen leicht umsetzen lassen. Was wir ganz sicher nicht brauchen: noch eine gescheiterte Reform.

Bis die politischen Weichen endlich richtig gestellt sind, liegt es an der Praxis, Lösungen zu liefern. Der wichtigste Hebel: gute Beratung. Denn gerade im Mittelstand entscheidet sie darüber, ob ein Unternehmen den Weg in die bAV findet oder eben nicht. Gute Beratung nimmt nicht nur Ängste, sie reduziert Komplexität. Sie entlastet Personalabteilungen, statt sie zusätzlich zu belasten. Sie muss Arbeitgeber wie Arbeitnehmer gleichzeitig adressieren. Und sie muss vor allem die finanziellen Vorteile deutlich machen, gerade auch die steuerlichen. Wenn das gelingt, wird aus einem vagen Vorsorgegedanken eine echte Win-Win-Lösung für alle Beteiligten.

Zukunftsleistung mit Wirkung

Die betriebliche Altersversorgung ist mehr als ein Baustein des Benefits-Programms von Unternehmen – sie ist eine Zukunftsleistung. Denn wer sich heute allein auf die gesetzliche Rente verlässt, wird im Alter massive Einbußen beim Lebensstandard hinnehmen müssen. Die bAV ist hier eine stabile, lebenslange Zusatzrente, gefördert vom Staat, bezuschusst vom Arbeitgeber und damit eine der attraktivsten Altersvorsorgeformen, die wir kennen. Gleichzeitig steigt ihr strategischer Wert für Unternehmen. In Zeiten des Fachkräftemangels wird die bAV zunehmend zum Hygienefaktor: Wer keine attraktiven Vorsorgeangebote macht, verliert Talente oder gewinnt sie gar nicht erst.

Gemeinsam mit der SDK: Betriebliche Vorsorge ganzheitlich denken

Vor diesem Hintergrund ist es nur folgerichtig, betriebliche Vorsorge umfassender zu denken. Mit dem Zusammenschluss der Stuttgarter und der SDK entsteht ein Anbieter, der nicht nur die bAV, sondern auch die betriebliche Krankenversicherung (bKV) und die betriebliche Gruppenunfallversicherung (bGU) aus einer Hand bieten kann. Diese Kombination macht es für Unternehmen extrem einfach, ganzheitliche Lösungen umzusetzen. Sie erlaubt Beratung, die integriert statt isoliert denkt. Und sie schafft Synergien, die insbesondere kleinen und mittleren Betrieben echte Vorteile bringen – bei der Personalgewinnung, der Mitarbeiterbindung und der sozialen Verantwortung.

Jetzt handeln – bevor es zu spät ist

Wir müssen die betriebliche Altersversorgung endlich aus ihrer Stagnation holen. Sie ist keine Kür, sondern Pflicht. Für die Politik bedeutet das: Endlich Vereinfachungen umsetzen, den Förderrahmen sinnvoll ausweiten und Arbeitgeber von Haftungsrisiken entlasten. Und für die Wirtschaft heißt es: Verantwortung übernehmen, Beratungsangebote nutzen und die bAV nicht länger als Last, sondern als strategische Chance begreifen. Denn wenn wir in Deutschland heute nicht in die betriebliche Altersversorgung investieren, werden wir übermorgen die Quittung zahlen – gesellschaftlich, politisch und wirtschaftlich.

Gastbeitrag. Bereits auf Cash. am 24.7.2025 erschienen.

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