Die einen möchten früher in Rente, die anderen müssen oder wollen länger arbeiten – der Wunsch nach einem flexiblen Renteneintritt prägt die Zukunft der (betrieblichen) Altersvorsorge.
Die Entwicklungen am Arbeitsmarkt und in der Gesellschaft zeigen klar: Der Rentenbeginn wird immer individueller. Aktuelle Zahlen des Instituts der deutschen Wirtschaft belegen, dass bereits rund 900.000 Babyboomer vorzeitig in Rente gegangen sind. Gleichzeitig denken viele Beschäftigte darüber nach, länger zu arbeiten, weil die gesetzliche Rente allein nicht reicht. Laut einer Umfrage der Postbank wären über 54 % der Erwerbstätigen bereit, über das gesetzliche Rentenalter hinaus tätig zu bleiben – häufig in Teilzeit.
Diese gegensätzlichen Trends haben eines gemeinsam: Sie verlangen nach mehr Flexibilität – auch in der finanziellen Planung. Wer früher gehen will, muss finanzielle Lücken schließen. Wer länger arbeitet, kann hingegen die Zeit nutzen, um weiter Kapital für die Altersvorsorge aufzubauen.
Flexibilität verlangt individuelle Lösungen
Die bAV bietet viele Möglichkeiten, individuelle Wege in den Ruhestand finanziell abzusichern. Ob ein früherer oder späterer Rentenbeginn darstellbar ist, hängt jedoch von vielen Faktoren ab: z. B. vom gewählten Durchführungsweg, tarifvertraglichen Regelungen, steuerlichen Rahmenbedingungen und persönlichen Lebensumständen. Für Vermittler bedeutet das: Beratung wird noch individueller und der Wunsch nach Flexibilität wird in Zukunft die Gespräche mit Arbeitgebern und Arbeitnehmern prägen.
Die Stuttgarter unterstützt Vermittler bei diesem Zukunftsthema mit flexiblen Lösungen und praxisnahen Informationen. Damit die Entscheidung, früher zu gehen oder länger zu arbeiten, nicht nur eine Frage des Wollens bleibt – sondern auch finanziell machbar wird.

