Einer aktuellen EY-Studie nach zählen für Studierende vor allem Sicherheit und Stabilität bei der Arbeitgeberwahl. Dieser Mindchange kann auch in der bAV-Beratung gewinnbringend eingesetzt werden, wenn es darum geht, junge Fachkräfte zu überzeugen.
Studierenden ist Sicherheit wichtiger als Gehalt – so könnte man das Ergebnis der aktuellen EY-Studie plakativ runterbrechen. Tatsächlich nennen 52 Prozent der befragten Studierenden einen stabilen und sicheren Arbeitsplatz als Top-Kriterium bei der Arbeitgeberwahl. Das Gehalt folgt mit 43 Prozent erst dahinter. 2024 rangierte das Gehalt noch auf Rang eins.
Sicherheit wird zum Vorsorgeargument
Dieses Umdenken lässt sich direkt für die bAV-Beratung nutzen. Denn eine gut aufgestellte betriebliche Altersversorgung bringt genau diese Attribute mit: Verlässlichkeit, Planbarkeit und langfristige Verantwortung des Arbeitgebers. Personaler und bAV-Verantwortliche in den Unternehmen können diese Eigenschaften einer bAV noch stärker in die Waagschale werfen, insbesondere wenn sie junge Interessenten vom eigenen Unternehmen überzeugen wollen.
Betriebliche Vorsorge breiter denken
Hier können Vermittler unterstützen, die Versorgung klar zu kommunizieren und aufzuzeigen, wie Sicherheit und Stabilität zum Tragen kommen. Gleichzeitig können solche Gespräche genutzt werden, um die Bedeutung einer ganzheitlichen betrieblichen Vorsorge im Unternehmen zu platzieren. Hierzu zählen neben der Altersversorgung auch Themen wie Krankenversicherung, Gesundheitsmanagement oder Gruppenunfallabsicherung. Das stärkt das Benefit-Angebot eines Arbeitgebers und bedient das Bedürfnis nach Sicherheit und Stabilität – nicht nur von Studierenden.



