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Mehrheit tappt im Dunkeln

Wie Vermittler das bAV-Verständnis ihrer Kunden verbessern können

Nur die wenigsten Arbeitnehmer verstehen die bAV, zeigt eine Studie. Welche Bereiche das vor allem betrifft und wie Vermittler dort ansetzen können.

Bild von Per Protoschill
Per Protoschill, Die Stuttgarter
16.12.2025
Wie Vermittler das bAV-Verständnis ihrer Kunden verbessern können
© Shutterstock | Peshkova

Nur die wenigsten Arbeitnehmer verstehen die bAV, zeigt eine Studie. Welche Bereiche das vor allem betrifft und wie Vermittler dort ansetzen können.

Nur 29 % der Beschäftigten verstehen die bAV – das zeigt eine aktuelle BlackRock-Studie. Besonders unklar sind steuerliche Mechanik, Garantielogik und die Verwendung des angesparten Vermögens im Ruhestand. Bedeutet: die Mehrheit (er)kennt die Vorteile und Möglichkeiten einer betrieblichen Altersversorgung nicht. Die Folge: Ablehnung, Misstrauen und fehlende Vorsorge.

Die Studienergebnisse belegen, dass einer der größten Hebel für die bAV-Verbreitung weiterhin im Informations- und Wissenstransfer liegt. Vermittler sind dabei die perfekten „Boten“, um mit passenden Tools und Vertriebsunterstützung ein tieferes Verständnis zu schaffen – und damit die Abschlussbereitschaft zu erhöhen.

Studienerkenntnis Nr. 1: Steuerliche Vorteile bleiben oft unklar

Viele Arbeitnehmer wissen nicht, dass Beiträge zur Entgeltumwandlung in der bAV steuer- und sozialversicherungsfrei sind – zumindest bis zur jeweiligen Höchstgrenze. Laut Studie kann die Mehrheit diesen Vorteil nicht richtig einordnen.

Vermittleransatz:
Mit den Stuttgarter bAV-Tools zu „Versorgungslohn statt Barlohn“ oder dem „Förder-Rechner bAV“ lassen sich Einkommenseffekte (Brutto-Netto) und Fördervorteile in Euro und Cent passend zur Kundensituation aufzeigen, ebenso der Vorteil, wenn Angestellte statt der Lohnerhöhung eine bAV nutzen.

Alle bAV-Tools im Überblick

Studienerkenntnis Nr. 2: Leistungsgarantien werden falsch eingeschätzt

Viele Beschäftigte glauben, sie hätten entweder volle Garantie oder gar keine – dazwischen scheint es für viele keine Alternative zu geben.

Vermittleransatz:
Die Stuttgarter bietet moderne Anlagekonzepte, mit der sich das Verhältnis zwischen Chance und Sicherheit so wählen lässt, dass jeder Kunden- und Risikotyp abgeholt wird. Die DirektRente classic setzt beispielsweise auf eine sicherheitsorientierte Kapitalanlage, bei der alle Beiträge im Sicherungsvermögen angelegt werden. Das Konzept „performance+“ ermöglicht hingegen eine renditestärkere Anlage am Kapitalmarkt mit freier Fondsauswahl und wählbarer Beitragsgarantie von 80 oder 100 Prozent.

Zu den 4 Anlagekonzepten der DirektRente

Studienerkenntnis Nr. 3: Verwendung im Ruhestand kaum bekannt

Wie die angesparte bAV im Alter ausgezahlt wird – als Rente, Kapital oder Kombination, wissen viele Arbeitnehmer nicht. Das führt zu Unsicherheit und fehlendem Vertrauen.

Vermittleransatz:
Auch diese Unwissenheit liefert einen Ansatz für die Beratung, indem der Wunsch, wie die Leistungsphase aussehen sollte, im Fokus steht. Viele Kunden sind überrascht, dass es nicht nur eine starre Option zu Rentenbeginn gibt. Mit flexiblen Lösungen in der Anspar- und Rentenphase lässt sich auch diese Hürde abbauen.

Fazit:
Die Erkenntnisse der Studie zeigen nicht nur Hürden auf Kundenseite, sondern auch, dass Vermittler der zentrale Schlüssel bleiben, der unabhängig vom gesetzlichen Rahmen Vorbehalte abbauen und die bAV in die Breite bringen kann. Dazu dient auch eine moderne Ansprache von Arbeitgebern – beispielsweise mit der neuen Kampagne der Stuttgarter, mit der jeder Chef zum Lieblingschef werden kann.

Zur Kampagne „Lieblingschef“
Bild von Per Protoschill

Beitrag von:

Per Protoschill

Geschäftsführer der Stuttgarter Vorsorge-Management GmbH

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