Die Direktversicherung: der bequeme Weg der betrieblichen Altersversorgung

Die Direktversicherung gilt bereits heute als „Klassiker der bAV“. Mit geringem, administrativem Aufwand und der komfortablen Umsetzung im Unternehmensalltag eignet sich dieser Durchführungsweg vor allem für kleine und mittlere Unternehmen. Deshalb ist die Direktversicherung sehr verbreitet und beliebt.

Vor allem die einfache, komfortable und flexible Ein- und Durchführung spricht für die Direktversicherung. Dabei schließt der Arbeitgeber eine Rentenversicherung für seine Mitarbeiter ab und übernimmt die Rolle des Versicherungsnehmers und Beitragszahlers. „Versicherte Person“ und damit bezugsberechtigt ist der Arbeitnehmer.

 

Die Direktversicherung kann auf 3 Arten finanziert werden:

  • arbeitgeberfinanzierte Direktversicherung
  • arbeitnehmerfinanzierte Direktversicherung (Entgeltumwandlung)
  • mischfinanzierte Direktversicherung (Entgeltumwandlung und Arbeitgeberbeitrag)

Im ersten Dienstverhältnis, d. h. in den Lohnsteuerklassen 1 bis 5, sind die Beiträge zur Direktversicherung bis zu einer Höhe von 4 % der Beitragsbemessungsgrenze (BBG) in der allgemeinen Rentenversicherung (West) steuer- und ggf. sozialversicherungsfrei. Darüber hinaus können – im Einvernehmen mit dem Arbeitgeber – unter bestimmten Voraussetzungen jährlich weitere 4 % der BBG steuerbefreit in die Direktversicherung eingezahlt werden. Der steuerliche Förderhöchstbetrag kann im Einzelfall niedriger liegen, z. B. durch Anrechnung einer 40 b EStG-Förderung.

Die Beiträge zahlt entweder der Arbeitgeber (arbeitgeberfinanziert), der Arbeitnehmer (Entgeltumwandlung) oder beide zusammen (Mischfinanzierung).

Baustein 1: Arbeitnehmerbeitrag (Arbeitnehmerfinanzierte Entgeltumwandlung (§ 3 Nr. 63 EStG))

Entgeltumwandlung mit staatlicher Förderung (AN-Beitrag):

  • Arbeitnehmer verzichten auf Lohn zugunsten der DirektRente.
  • Für alle Arbeitnehmer möglich. Vor allem Spitzenverdiener können besonders profitieren.

Baustein 2: Arbeitgeberzuschuss (Arbeitgeberfinanzierter Zuschuss zur Entgeltumwandlung (§ 1a Abs. 1a BetrAVG))

Pauschaler Arbeitgeberzuschuss für alle Mitarbeiter (AG-Zuschuss):

  • Ein Zuschuss wird ab 2019 für neue Entgeltumwandlungen verpflichtend, daher ist eine vorzeitige Implementierung eines Zuschusses ein wirksames Mittel im Wettbewerb um Fachkräfte. 
  • Für die einfache Umsetzung ohne Haftungsrisiken: Die Höhe des Zuschusses beträgt pauschal 15 % des Arbeitnehmerbeitrags – für alle Arbeitnehmer.

Baustein 3: Arbeitgeber-Rente (rein arbeitgeberfinanziert, §  3 Nr. 63 EStG / § 100 EStG)

Arbeitgeberfinanzierte Rente für alle Mitarbeiter (AG-Rente):

  • Alle Arbeitnehmer erhalten eine arbeitgeberfinanzierte DirektRente.
  • Arbeitgeber können dafür eine doppelte Förderung erhalten: Betriebsausgabenabzug und gegebenenfalls bAV-Förderbetrag für Niedrigverdiener nach §100 EStG. Je nach Zusammensetzung der Belegschaft ist eine Förderung von 50 % durch den Staat möglich.

Für jedes Sicherheitsbedürfnis das richtige Anlagekonzept. Finden Sie das passende für Ihre Kunden. Die aktuellen Direktversicherungstarife der Stuttgarter sind für eine steuerliche Förderung nach §3, 63 bzw. §100 EStG verfügbar.

Anlagekonzept classic
Garantierte Mindestverzinsung + Überschussanteile

Ihre Kunden profitieren von der garantierten Verzinsung. Sie kann sich noch um die laufende Überschussbeteiligung, Schlussüberschussanteile und die Mindestbeteiligung an den Bewertungsreserven der Stuttgarter erhöhen.

 

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Beitragsgarantie + Indexpartizipation

Ihre Kunden bauen auf eine Vorsorge, die Renditestärke und auch ein hohes Maß an Sicherheit bietet. Diese Vorsorgelösung beteiligt Kunden an den Renditechancen des Stuttgarter M-A-X Multi-Asset Index oder an der sicheren Verzinsung.

Die Tarife können für eine Beitragszusage mit Mindestleistung (BZML) oder eine beitragsorientierte Leistungszusage (BOLZ) gewählt werden.

 

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Beitragsgarantie + fondsgebundene Kapitalanlage

Ihre Kunden kombinieren die verlässliche Sicherheit eines klassischen Anlageproduktes mit den Renditechancen einer fondsgebundenen Kapitalanlage.

Die Tarife können für eine Beitragszusage mit Mindestleistung (BZML) oder eine beitragsorientierte Leistungszusage (BOLZ) gewählt werden.

 
Tipp!

Die Stuttgarter GrüneRente: Mit einer nachhaltigen bAV kann ein Unternehmen seine Positionierung als sozial verantwortungsvoller Arbeitgeber stärken.

Die Direktversicherung eignet sich vor allem für kleinere und mittlere Unternehmen. Sie ist leicht zu verwalten und für den Arbeitgeber eine sichere Sache.

Die Zielgruppe für die bAV über eine Direktversicherung ist riesig: Der größte Teil der Arbeitnehmer kann über seinen Arbeitgeber eine Direktversicherung abschließen. Dies gilt sogar für Minijobber bzw. geringfügig Beschäftigte oder Niedrigverdiener, für die eine bAV übrigens besonders attraktiv ist.

Gut zu wissen: Die Direktversicherung setzt das Versprechen des Arbeitgebers auf Versorgung um. Für die steuerliche Förderung muss der Arbeitnehmer lohnsteuerpflichtig nach den Steuerklassen 1 bis 5 (erstes Dienstverhältnis) sein.

Die Stuttgarter bAV-Lösung für Minijobber.

Die betriebliche Altersversorgung ist eine attraktive Sozialleistung mit geringer Investition für Arbeitgeber, aber mit großer Wirkung für das Unternehmen:

  • Kostenneutral: Ergänzt der Arbeitgeber die Beiträge der Arbeitnehmer um einem Zuschuss in Höhe der gesparten Sozialversicherungsbeiträge, braucht die Firma dazu kein zusätzliches Geld.
  • Steuern sparen: bAV-Beiträge sind Betriebsausgaben. Die Bilanz bleibt unberührt.
  • Gut fürs Betriebsklima: Der Arbeitgeber belohnt die Betriebstreue der Mitarbeiter. So werden Arbeitnehmer noch stärker an das Unternehmen gebunden.
  • Recruiting-Instrument: Die bAV gilt als Vorteil im Wettbewerb um Fach- und Führungskräfte.
  • Effizient und unkompliziert: Die Einrichtung und Verwaltung der Direktversicherung ist einfach.

Die Arbeitnehmer bauen durch staatliche Förderung und ggf. Arbeitgeberzuschuss mit wenig „Nettoaufwand“ eine verlässliche, solide Altersversorgung auf. Für eine garantierte zusätzliche Altersrente – ein Leben lang. Seit 2018 werden Leistungen aus einer Direktversicherung nicht mehr vollständig auf die Grundsicherung angerechnet.

Nutzen Sie die Tools, Verkaufshilfen und Unterlagen der Stuttgarter für die zielsichere und überzeugende bAV-Beratung und Umsetzung der Direktversicherung.