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Interview: Mitarbeitermagnet bAV

Das bAV-Ticketmodell führt zu mehr qualifizierten Bewerbern und weniger Fluktuation

Einer der wesentlichen Vorteile einer leistungsstarken Betriebsrente ist die Magnetwirkung auf Mitarbeitende. So steigen Unternehmenstreue und Identifikation mit dem Unternehmen. bAV-Experte Markus Paschke beschreibt diesen bAV-Effekt im Interview genauer.

bAVheute
27.10.2025
Das bAV-Ticketmodell führt zu mehr qualifizierten Bewerbern und weniger Fluktuation
Markus Paschke © Die Stuttgarter

Einer der wesentlichen Vorteile einer leistungsstarken Betriebsrente ist die Magnetwirkung auf Mitarbeitende. So steigen Unternehmenstreue und Identifikation mit dem Unternehmen. bAV-Experte Markus Paschke beschreibt diesen bAV-Effekt im Interview genauer.

Herr Paschke, Sie sind bereits seit 20 Jahren für Die Stuttgarter Vorsorge-Management GmbH in der Vertriebsunterstützung bAV tätig. Aktuell wirbt Die Stuttgarter mit einem Ticketmodell. Skizzieren Sie bitte das dahinterstehende Konzept.

Markus Paschke: Ticketmodell nennen wir die sehr effektive Mischung eines freiwillig erhöhten Arbeitgeberzuschusses zur Entgeltumwandlung mit einer zusätzlichen freiwilligen Arbeitgeberrente. Laut gesetzlicher Regelung müssen Arbeitgeber das vom Arbeitnehmer umgewandelte Entgelt um einen Zuschuss von mindestens 15 % ergänzen, sofern der Arbeitgeber eine Sozialversicherungsersparnis hat. Viele erkennen durch eine Beratung, dass sie mit einer Aufstockung des Zuschusses ihre Beschäftigten zusätzlich motivieren. Oft werden sogar 20 bis 50 % hinzugegeben. Dieser freiwillige Zuschuss kann sich auch gestaffelt nach der Dauer der Betriebszugehörigkeit erhöhen. Das belohnt Betriebstreue und die Betriebsrente wächst mit jeder Stufe nochmals an.

Und eine zusätzliche rein arbeitgeberfinanzierte Arbeitgeberrente verstärkt den Motivationseffekt noch?

Markus Paschke: Richtig, denn im Gegensatz zu einer Lohnerhöhung wird die Arbeitgeberrente nicht als selbstverständlich empfunden, das Unternehmen kann deren Mehrwert immer wieder thematisieren. Damit lassen sich sehr attraktive Versorgungen erreichen. Wir bieten Vermittlern dazu ein vergleichendes Online-Vertriebstool. Gerade wenn die Arbeitgeberrente im Vergleich zu Vorsorgeangeboten anderer Unternehmen in der Region oder in derselben Branche besonders attraktiv ausgestaltet wird, entsteht ein großer Mehrwert für das Employer Branding. Das bedeutet, durch die Entwicklung, den Aufbau und die Pflege einer Arbeitgebermarke werden Unternehmen als Arbeitgeber besonders attraktiv präsentiert. Ziel ist es, qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen und mit einer langfristig hohen Motivation zu binden. In der Beratungspraxis erleben wir das immer häufiger.

Bitte erläutern Sie uns diesen spannenden Ansatz anhand eines aktuellen Beispielfalls, bei dem bereits messbare bAV-Effekte als Personalmagnet eingetreten sind.

Markus Paschke: Gern, einer „unserer“ bAV-Vermittler hat einem digitalen Marketingunternehmen im Südwesten Deutschlands vor drei Jahren ein entsprechendes bAV-Ticketmodell eingerichtet. Im Unternehmen sind 56 Mitarbeitende mit einem Durchschnittsalter von 40 Jahren angestellt, sie beziehen ein Gehalt zwischen 4.500 und 5.000 Euro brutto. Der Prozess der bAV-Einrichtung von der Anbahnung bis zur Umsetzung war in drei Monaten abgeschlossen. Der Arbeitgeber wollte eine digitale bAV-Lösung und Umsetzung und erwartete sich eine höhere Attraktivität für Fachpersonal sowie eine geringere Fluktuation und wollte zudem langjährige Unternehmenstreue belohnen.

Welche Faktoren wurden dabei konkret umgesetzt?

Markus Paschke: Das Marketingunternehmen hat den 15-prozentigen Arbeitgeberzuschuss zur Entgeltumwandlung bei den Mitarbeitenden auf insgesamt 20 % erhöht. Dazu kam die Arbeitgeberrente, für die jeder Mitarbeiter 100 Euro im Monat eingezahlt bekam. Ergänzt wurde das Paket durch eine selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherung über den Betrieb über einen anderen Versicherungsanbieter.

Wie lief die Beteiligung der Belegschaft ab?

Markus Paschke: Der bAV-Vermittler stellte das bAV-Konzept gemeinsam mit der Unternehmensführung der Belegschaft vor, dies fand aufgrund der Pandemie digital statt. Der Erfolg war durchschlagend: 89 % der Mitarbeitenden, also 50 der 56 in Frage kommenden Personen, schlossen die bAV ab. 20 entschieden sich zudem für die SBU.

Wie rechnete sich das für das Unternehmen?

Markus Paschke: Die Förderquote für das bAV-Konzept erreichte in diesem Fall rund 47 %. Das Unternehmen spart so mit der bAV im Vergleich zu einer entsprechenden Gehaltserhöhung 8.000 Euro pro Jahr ein. Dieser Liquiditätsgewinn entspricht bei einer Umsatzrendite von 2 % einem Mehrumsatz von rund 402.000 Euro!

Inwieweit sind die erwünschten Effekte als Mitarbeitermagnet bereits eingetreten?

Markus Paschke: Der bAV-Vermittler berichtet von einer großen Mitarbeiterzufriedenheit bei dem Unternehmen. Die Fluktuation ist seit Einführung der bAV und einer bKV bereits gesunken, gleichzeitig ist die Anzahl qualifizierter Bewerber tatsächlich gestiegen. Das Unternehmen überlegt nun, den Arbeitgeberbeitrag für die Arbeitgeberrente von 100 auf 200 Euro zu verdoppeln, um die positiven Effekte noch weiter zu steigern.

Was würden Sie Unternehmen mit Ticketmodell im Nachgang noch raten?

Markus Paschke: Ist die bAV mit Ticketmodell bereits eingerichtet, sollten Arbeitgeber auch weiterhin aktiv zur Arbeitgeberrente kommunizieren und verständliche Informationen bereitstellen und ihr auch bei Stellenausschreibungen einen prominenten Platz einräumen. Zusätzlich sollten Arbeitgeber die Arbeitgeberrente in den Köpfen der Belegschaft aktuell halten. Hierfür eignet sich vor allem ein jährliches Serviceschreiben, das über die eingezahlten und in Zukunft zu erwartenden Beiträge und den Kapitalstand informiert.

Weitere Informationen und praktische Vertriebsunterstützung (z. B. Infoblätter) zur betrieblichen Altersversorgung und zum Ticketmodell der Stuttgarter finden Sie hier.

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