bAV-Praxis

Altersvorsorge bleibt Makler-Sache

shutterstock | Joyseulay

Je komplexer die Materie, desto eher ist der Makler gefragt

Ob Kfz- oder Privathaftpflichtversicherung: Immer mehr Anbieter versuchen Kunden von den Vorzügen eines Online-Abschlusses zu überzeugen. Mit unterschiedlichem Erfolg, wie eine neue Umfrage des Digitalverbands Bitkom verdeutlicht:

So ist die Bereitschaft, Versicherungen online abzuschließen, bei einigen Produkten durchaus vorhanden: 44 % der Befragten können sich dies beispielsweise bei einer Reiserücktrittsversicherung vorstellen. Eine Kfz-Versicherung würden immerhin noch 33 % im Internet abschließen, bei der Rechtsschutzversicherung sind es 25 %.

Ganz anders sieht die Situation aus, wenn es um beratungsintensive Versicherungsprodukte geht. Vor allem bei der Altersvorsorge ist die Bereitschaft, diese online abzuschließen, sehr gering. Gerade einmal 7 % der Befragten konnten sich dies vorstellen.

Online gute Figur machen

Erneut unterstreicht diese Umfrage die hohe Relevanz, die eine fachkundige Beratung für viele Anleger hat. Makler können hierbei ihre Stärken ausspielen und ihren Kunden nicht nur zu einer sicheren Altersvorsorge, sondern zu mehr Wohlbefinden verhelfen. 

Viele Menschen informieren sich vorab über das Internet – auch zu Geldthemen. Vor allem für jüngere Generationen ist das Internet die erste Adresse, wenn es um Informationen geht. In der Beratung kommt es deshalb darauf an, die Kundschaft genau an der richtigen Stelle „abzuholen“.