bAV-Praxis

Digitale Unterstützung in der bAV: Teil 3 – Arbeitnehmer effizient informieren

Die Bedarfssituation des Arbeitgebers ist erfasst und das firmeneigene bAV-Konzept abgestimmt. Für Vermittler steht nun oft die Aufgabe an, in Zusammenarbeit mit dem Arbeitgeber die Informationen in verständlicher und anschaulicher Weise an die Arbeitnehmer zu richten. In diesem Beratungsschritt geht es nicht nur darum, die Grundlagen einer Betriebsrente zu erklären. Vielmehr werden (noch unschlüssige) Arbeitnehmer zur zusätzlichen Vorsorge über den Betrieb motiviert und nachfolgende Einzelgespräche vereinbart.

Auch arbeitsrechtlich ist dieser Teil der bAV-Beratung besonders wichtig. Gerade bei der Entgeltumwandlung ist der Arbeitnehmer so zu informieren, dass er zur Entscheidung für oder gegen die betriebliche Altersversorgung eine gute Grundlage hat. 

Vier Dinge muss er nach Auffassung des Bundesarbeitsgerichtes mindestens wissen:

  1. Wer ist Träger der Versorgung?
  2. Welcher Durchführungsweg wird ihm angeboten?
  3. Welche Zusageart wird ihm angeboten (beitragsorientierte Leistungszusage oder Beitragszusage mit Mindestleistung)?
  4. Wie ist das angebotene Produkt und die Versorgung ausgestaltet? Dazu sollen dem Arbeitnehmer aller Unterlagen des Versicherers und die Versorgungsordnung des Unternehmens ausgehändigt werden.
 

Überzeugende Kurzpräsentation

Die Stuttgarter bAV-Lösung unterstützt auch hier Vermittler. Im dritten Beratungsschritt, „Information Arbeitnehmer“, steht eine Präsentation zur Verfügung, mit der die konkreten Möglichkeiten einer betrieblichen Altersvorsorge im Unternehmen vorgestellt werden können. Die Präsentation enthält zahlreiche praxiserprobte Beispiele und Argumentationshilfen. So überzeugen Vermittler als verlässlicher und kompetenter Partner in Sachen bAV.

Muster und Vorlagen nutzen

Hemmnisse und Probleme können durch fehlende oder unverständliche Informationen entstehen. Für den Erfolg und Beratungssicherheit ist es daher entscheidend, dass Arbeitgeber und beauftragter Vermittler die Arbeitnehmer umfassend aufklären. Eine Informationsveranstaltung kann dazu beitragen und weckt zusätzlich Interesse am Thema bAV. Die Stuttgarter Vorlage für die Einladung unterstützt Arbeitgeber und Vermittler dabei. Gehaltsbeileger mit Musterbeispielen und Informationen zur bAV sind eine weitere Möglichkeit, um möglichst viele Interessenten zu gewinnen.

Der nächste Schritt ist die Informationsveranstaltung selbst. Eine vollständige Teilnehmerliste erleichtert das spätere Nachfassen bei den Interessenten und die Vereinbarung von Einzelterminen. Zusätzlich können Arbeitgeber und Vermittler ihre Informationen dokumentieren. Mit individuell gestaltbaren Mustervorlagen können Informationsgutscheine für Einzeltermine verteilt und die nachfolgende Beratung vorbereitet werden. Die Vielzahl der Maßnahmen tragen nicht zuletzt erheblich dazu bei, dass die Arbeitnehmer eine „wohlinformierte“ Entscheidung über ihre Vorsorge treffen können.

Vertrauen aufbauen, effizient informieren, professionell auftreten

Vermittler punkten durch strukturiertes Vorgehen und schaffen bereits im Vorfeld der Einzeltermine Vertrauen. Sie informieren die Arbeitnehmer bereits vorab und können so auch Vorbehalte gegen zusätzliche Vorsorge abbauen. Das alles in einer klar verständlichen Art und Weise und vor allem auf einen sehr effizienten Weg. Alle Unterlagen sind professionell aufbereitet und in hoher Qualität erstellt. In Verbindung mit der neu formulierten Informationsbroschüre, die zur Entgeltumwandlungsvereinbarung gehört, werden alle wichtigen Fragen adressiert. Das unterstreicht die Kompetenz der Vermittler ebenfalls.

Die Unterlagen werden regelmäßig aktualisiert und können digital jederzeit abgerufen werden. Vermittler erhalten damit eine wertvolle Unterstützung und können sich ganz auf die Beratung konzentrieren.

Alle Vorlagen, die Kurzpräsentation und weitere individualisierbare Muster finden Sie im Downloadcenter auf bavheute.

Digitalisierungs-Serie zur bAV-Lösung:

Teil 1 – Bedarfsanalyse beim Arbeitgeber

Teil 2 – bAV-Konzept beim Arbeitgeber

Teil 3 – Arbeitnehmer informieren

Teil 4 Einzelgespräche mit Arbeitnehmer

Teil 5 – laufende Betreuung (folgt)