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„Klare und schnelle Definition von Nachhaltigkeit wäre wünschenswert“

Dr. Guido Bader, Vorstandsvorsitzender der Stuttgarter Lebensversicherung, im Gespräch mit bAVheute über Folgen des Klimawandels für Versicherer und zukünftige Maßnahmen, um noch nachhaltiger zu agieren.

bAVheute
25.02.2022
„Klare und schnelle Definition von Nachhaltigkeit wäre wünschenswert“
Dr. Guido Bader, Vorstandsvorsitzender der Stuttgarter Lebensversicherung a.G. © Die Stuttgarter

Dr. Guido Bader, Vorstandsvorsitzender der Stuttgarter Lebensversicherung, im Gespräch mit bAVheute über Folgen des Klimawandels für Versicherer und zukünftige Maßnahmen, um noch nachhaltiger zu agieren.

Laut einer aktuellen Studie von Deloitte, unter global agierenden Führungskräften, gaben fast alle Befragten (97 %) an, dass ihr Unternehmen bereits negativ vom Klimawandel betroffen sei. Spürt man diese Folgen auch als deutscher Versicherer?

Dr. Bader: Es ist unbenommen, dass der Klimawandel sichtbar und messbar geworden ist, vor allem in der Sachversicherung. Die Schadenvolumina durch Unwetter wie Starkregen oder Stürme sind in den vergangenen Jahren signifikant gestiegen. Da unsere Schwerpunkte in der Altersvorsorge und Unfallversicherung liegen, waren und sind wir von diesen Auswirkungen nicht so direkt betroffen.

Aber auch Lebensversicherer müssen das Thema stärker berücksichtigen als noch vor einigen Jahren, oder? 

Dr. Bader: Absolut. Betroffen sind hier vor allem drei Bereiche. Zum einen die Produktpalette, wo wir das Thema Nachhaltigkeit immer stärker spielen, aus Überzeugung, aber auch weil es unsere Kunden immer stärker nachfragen. Hier bieten wir bereits seit 2013 mit der GrüneRente eine Lösung, die auch verschiedene Schwerpunkte innerhalb der Nachhaltigkeit abbilden kann. Der zweite Aspekt betrifft die Kapitalanlage. Die Stuttgarter möchte bis 2045 mit der Gesamtheit ihrer Kapitalanlagen CO2-neutral sein. Dieser Prozess soll durch zahlreiche unterschiedliche Maßnahmen erreicht werden. Zum Beispiel durch die weitere Verschärfung unserer Ausschlusskriterien bei der Neuanlage. Der dritte Punkt betrifft die eigenen Aktivitäten als Unternehmen, beispielsweise was den Fuhrpark oder die Energiegewinnung und -verwendung angeht. Hier streben wir Klimaneutralität bis 2029 an. Wichtig ist dabei so weit wie möglich tatsächliche Klimaneutralität im operativen Handeln und nicht nur ein Ausgleich über den Erwerb von CO2-Zertifikaten. Das wäre relativ schnell umzusetzen, wäre aber auch nicht die beste und sinnvollste Lösung.

Es fehlen nach wie vor verbindliche Standards für Nachhaltigkeit. Was wünschen Sie sich diesbezüglich vom Gesetzgeber?

Dr. Bader: Ich beobachte bei der Regulatorik noch immer die Tendenz zu überbordenden Berichtspflichten, anstatt zur Schaffung von klaren Regelungen. Mit diesem Wust an Informationen ist jedoch niemandem geholfen.

Von regulatorischer Seite wäre eine klare und schnelle Definition wünschenswert. Je länger die Politik mit einer klaren Definition von Nachhaltigkeit wartet, desto größer wird die Unsicherheit der Bevölkerung und dies kann letztlich auch dazu führen, dass sie sich dem Thema wieder abwendet. Und je diffuser die Definition bleibt, desto mehr Spielraum für Greenwashing wird ermöglicht. Unter Verbrauchern wächst dann die Skepsis, ob sich hinter den Produkten auch eine wirklich nachhaltige Lösung verbirgt. Es besteht also die Gefahr, die aktuelle Offenheit gegenüber Nachhaltigkeit wieder zu beschädigen.

Laut zitierter Studie verspüren vor allem deutsche Vorstände noch zu wenig Druck, die Herausforderungen des Klimawandels konsequenter anzugehen. Nun sind Sie ein deutscher Vorstand – verspüren Sie in der Tat zu wenig Druck?

Dr. Bader: Es ist immer die Frage, woher der Druck kommt. Die Stuttgarter hat eine hohe intrinsische Motivation zur Nachhaltigkeit. Das zeigt sich auch in unserer Produktpalette, wo wir bereits deutlich vor dem allgemeinen Hype Lösungen konzipiert haben. Von daher war externer Druck für unser Handeln nicht nötig. Im Wettbewerb erhöht sich indes schon der Druck, da viele Mitbewerber jetzt stärker auf das Thema setzen. Hier sind wir als Pionier unter den Versicherern aber gut aufgestellt und entwickeln unsere Produkte permanent weiter.

Ganz konkret, welche nachhaltigen Maßnahmen wird Die Stuttgarter 2022 umsetzen?

Dr. Bader: Wir werden unser Produktportfolio zunehmend um nachhaltige Elemente erweitern. Aktuell entwickeln wir nachhaltige Lösungen für unsere biometrischen Produkte, insbesondere für den dahinterstehenden Kapitalanlageprozess. Im Unfallbereich oder bei der Tierversicherung schafft der Fokus auf die soziale Komponente Möglichkeiten, die Produkte nachhaltiger zu gestalten. Außerdem entwickeln wir unsere Ausschlusskriterien für die Kapitalanlage permanent weiter. Wir werden zudem zukünftig auch noch stärker auf Impact-Investments setzen, z. B. im Bereich der nachhaltigen Energiegewinnung, um nicht nur nachhaltig zu investieren, sondern auch den Änderungsprozess durch unsere Investitionen weiter voranzutreiben.

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