Logo bAV Heute

Der Beitragssatz für die Insolvenzsicherung von Betriebsrenten steigt wieder

Der PSVaG hat den Beitragssatz von 2,1 Promille festgelegt und damit gegenüber dem Vorjahr minimal erhöht. Die Prognose aus der Jahresmitte von 2,5 Promille wurde aber unterschritten.

teaser-der-beitragssatz-fuer-insolvenzsicherung
© Kittipong33 | Shutterstock

Der Beitrag zur Insolvenzsicherung steigt 2018 von 2,0 auf 2,1 Promille. Dies hat der Aufsichtsrat des PSVaG entschieden. Der Beitragssatz wird auf die von den Arbeitgebern bis zum 30.9.2018 gemeldete Beitragsbemessungsgrundlage bezogen. Die rund 92.500 Mitgliedsunternehmen des PSV müssen damit 2018 rund 725 Mio. Euro an Beiträgen zahlen (Vorjahr 678 Mio. Euro). Der Beitragssatz hängt von der Entwicklung der Insolvenzen und damit der Schadenentwicklung des PSVaG ab. Zur Jahresmitte war der PSVaG noch von einem Beitragssatz in Höhe von 2,5 Promille ausgegangen. Ein Vorschuss für 2019 wird nicht erhoben.


Artikel teilen

Das könnte Sie auch interessieren

Gute Nachricht für den Mittelstand: Mehr Haftungssicherheit bei Direktversicherungen

Die versicherungsvertragliche Lösung wird bei Direktversicherungen zum Standardfall. In § 2 Abs. 2 S. 2 BetrAVG werden die Wörter „auf… Weiterlesen

BVG-Urteil: Mehrkosten für Arbeitgeber bei externer Teilung von Betriebsrenten zu erwarten

Das Urteil versucht die Quadratur des Kreises, und geht schlussendlich zu Lasten der Arbeitgeber aus. Das Niveau der gesetzlichen Rentenversicherung… Weiterlesen

Unternehmen investieren verstärkt in bAV-Administration

Immer mehr Unternehmen investieren in die Digitalisierung ihrer bAV-Verwaltung. Vermittlern erleichtert die digitale Entwicklung ihre bAV-Beratung.  Über die Digitalisierung in… Weiterlesen