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Mit der bAV den Kaufkraftverlust stoppen

Niedrigzinsen und Inflation kosten deutsche Sparer in diesem Jahr gut 25 Milliarden Euro. Schuld ist ihr Sparverhalten, das weiterhin Aufklärungsarbeit erfordert.

Bild von Per Protoschill
Per Protoschill, Die Stuttgarter
26.02.2020
Mit der bAV den Kaufkraftverlust stoppen
© shutterstock | AB-Visual-Arts

Niedrigzinsen und Inflation kosten deutsche Sparer in diesem Jahr gut 25 Milliarden Euro. Schuld ist ihr Sparverhalten, das weiterhin Aufklärungsarbeit erfordert.

Für Anleger dürfte das Jahr 2020 alles andere als erfreulich werden. Die kargen Sparzinsen bleiben niedrig. Neukunden winken rund 0,1 %. Hinzu kommt ein leichter Anstieg der Inflation auf 1,6 bis 1,7 % in Deutschland. Beide Entwicklungen zusammen lassen Alarm schlagen: Nimmt man die rund 1,69 Billionen Euro, die als kurzfristige Spareinlagen auf deutschen Konten liegen, erleiden die Deutschen in diesem Jahr einen Kaufkraftverlust in Höhe von beinahe 25 Milliarden Euro. Zu diesem Ergebnis kommt das Online-Portal tagesgeldvergleich.net in seiner jährlichen Zinsanalyse. 

Anlageverhalten wird zum Problem

Problem sind dabei nicht nur die seit Jahren niedrigen Zinsen, sondern auch das eigene Sparverhalten. Nach wie vor legen die Deutschen ihr Geld bevorzugt konservativ bzw. risikoarm an: Laut tagesgeldvergleich.net wird die Zahl täglich fälliger Einlagen von derzeit 1,5 Billionen auf 1,69 Billionen Euro Ende des Jahres steigen – den Niedrigzinsen zum Trotz.

Der Gedanke dahinter: Wenn die Zinserträge niedrig sind, investiere einfach mehr Geld in die gleiche Anlage. Eine Logik, die allerdings zu kurz greift, da sie die Inflation nicht berücksichtigt. Diese kann mittlerweile nicht mehr durch die Zinsen ausgeglichen werden. Kunden können daher trotz intensiver Bemühungen die spätere Versorgungslücke im Alter nicht schließen. 

Aufklärungsarbeit notwendig

Oft wird der Irrtum erst erkannt, wenn es zu spät ist. Hier liegt es an den unabhängigen Vermittlern Aufklärungsarbeit zu leisten. Nur mit einer zusätzlichen betrieblichen oder privaten Altersvorsorge lässt sich die spätere Versorgungslücke effizient verringern bzw. schließen. Experten wie Bundesarbeitsminister Hubertus Heil plädieren für die betriebliche Option. Die betriebliche Altersversorgung ist eine interessante Möglichkeit, Sicherheit mit Renditechancen zu kombinieren. Hierfür sorgt zum einen die Garantie der eingezahlten Beiträge bei vielen Produkten. Zum anderen überzeugt die Möglichkeit, einen Teil des Altersvorsorgevermögens gezielt in renditestärkere Kapitalanlagen zu investieren. So kann der Niedrigzinsphase entgegengewirkt und zeitgleich eine effektive Versorgung im Alter aufgebaut werden.

Bild von Per Protoschill

Beitrag von:

Per Protoschill

Geschäftsführer der Stuttgarter Vorsorge-Management GmbH und Leitung Vertriebsunterstützung bAV

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