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Sparen ja, aber bitte richtig

Trotz Corona-Krise zog die Sparquote zuletzt sogar an. Allerdings sparen die meisten Deutschen falsch, der Kaufkraftverlust frisst das Vermögen. Der Fokus muss auf Renditechancen gelenkt werden, um reales Vermögen aufzubauen.

© Stuttgarter

Die Corona-Krise stellt die Deutschen vor finanzielle Herausforderungen. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit waren im April insgesamt 6,89 Millionen Deutsche in Kurzarbeit – das ist die höchste jemals erreichte Zahl an Kurzarbeitenden. Auch die Arbeitslosenzahlen zogen zuletzt an: Im Juni waren insgesamt 2,853 Millionen Menschen arbeitslos gemeldet, mehr als eine halbe Million mehr als im Vorjahr.

Doch trotz dieser Entwicklungen ist die Bereitschaft der Deutschen zum Sparen weiterhin ungebrochen. Die „Sparweltmeister“ legen laut einer neuen Studie des Bundesverbands der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) sogar mehr zurück als in den vergangenen Jahren. Die Sparquote stieg von 10,9 im vergangenen Jahr auf nun 11,9 %.

Natürlich handelt es sich hierbei nur um eine Momentaufnahme – viele Menschen haben aufgrund der wirtschaftlichen Verunsicherung bereits begonnen, größere Investitionen aufzuschieben.

Deutsche sparen falsch

Umso wichtiger ist es, beim Sparen richtig vorzugehen. Die Mehrzahl der Deutschen spart leider weiterhin nicht zielgerichtet. Laut Studie fließt immer noch der Großteil des Gesparten auf Sichteinlagen und Sparkonten, wo Nullzinsen den Kaufkraftverlust des Geldes nicht unterbinden können. 

Kunden benötigen Aufklärung und Beratung. Denn es ist ein Irrglaube, über diese Art zu Sparen tatsächlich Vermögen aufbauen zu können. Faktisch wird zwar regelmäßig Geld beiseitegelegt, bei Null- oder gar Negativzinsen verliert jedoch jede Sparrate an realer Kaufkraft.


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