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Corona beeinflusst Sparverhalten

Viele Menschen beginnen durch die Corona-Krise ihre Ausgaben zu kürzen. Makler können darüber aufklären, welche Konsequenzen das im Bereich der Altersvorsorge hätte. 

© shutterstock | NAR studio

Während sich die gesellschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise Stück für Stück relativieren und Restaurants, Kinos und Fitnessstudios allmählich wieder Besucher empfangen dürfen, werden die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie erst allmählich sichtbar: Laut Berechnungen des ifo-Instituts waren im Mai dieses Jahres insgesamt 7,3 Millionen Menschen in Kurzarbeit, die Zahl der Arbeitslosen im Mai stieg um 169.000. 

Die Verunsicherung in Teilen der Gesellschaft ist hoch. Doch obwohl Männer und Frauen zu gleichen Teilen von der Corona-Krise betroffen sind, treten vor allem Frauen derzeit verstärkt auf die Ausgabenbremse. Laut einer Erhebung von Fidelity International haben 40 % der befragten Frauen ihre Konsumausgaben zuletzt zurückgefahren, bei den Männern sind es nur 25 %.

Frauen sparen bei Altersvorsorge

Das bedeutet zum einen, dass größere Anschaffungen erst einmal vertagt werden – 26 % aller Frauen (und 15 % aller Männer) wollen diese erst einmal aufschieben. Doch nicht nur Möbel, Autos oder Urlaub müssen sich vorläufig in die Warteschlange einreihen, sondern auch die Altersvorsorge. 14 % der Frauen gaben an, ihre Altersvorsorge gekürzt oder ganz ausgesetzt zu haben. Unter den Männern sind es nur 4 %.

„Folgen von Corona: 14 % der Frauen haben ihre Altersvorsorge gekürzt oder ausgesetzt.“

Studie, Fidelity International

Die Reduzierung der eigenen Altersvorsorge ist insbesondere für Frauen eine äußerst riskante Entscheidung. Schließlich sind gerade sie es, bei denen die gesetzliche Rente oftmals gering ausfällt. Laut Zahlen der Deutschen Rentenversicherung liegt die durchschnittliche Rente bei Frauen bei gerade einmal 711 Euro – das sind 437 Euro weniger als Männern im Ruhestand durchschnittlich zur Verfügung steht (1.148 Euro). Verantwortlich hierfür sind nicht nur zumeist geringere Löhne, sondern auch das hohe familiäre Verantwortungsbewusstsein, das Frauen dazu veranlasst, für die Erziehung der Kinder oder die Pflege von Angehörigen beruflich zurückzustecken.

Vor allem bei Frauen besteht folglich eine hohe Notwendigkeit, für das eigene Alter finanziell vorzusorgen. Makler sind aufgerufen, ihren weiblichen Kundinnen diese Notwendigkeit zu verdeutlichen und ihnen bei der finanziellen Ausgestaltung ihres Ruhestands unter die Arme zu greifen. Bei der Ansprache der weiblichen Zielgruppe gilt es für den Vermittler einige Punkte zu berücksichtigen, die wir hier für Sie zusammengefasst haben.

Einwände entkräften

Darüber hinaus können Makler, typische Einwände argumentativ entkräften. So ist die betriebliche Altersversorgung beispielsweise mit Teilzeitarbeit vereinbar, auch Kurzarbeit ist kein Hinderungsgrund für die bAV.

Mit der bAV haben Makler zudem eine Lösung an der Hand, die Altersvorsorge mit geringen finanziellen Einschnitten ermöglicht – der Großteil des Sparbetrags finanziert sich durch eingesparte Steuern und Sozialabgaben sowie Zuschüsse aus der eigenen Firma. Die bAV ist somit die perfekte Lösung für all diejenigen, die sparen möchten, ohne dabei bei ihrer Altersvorsorge zurückstecken zu müssen.


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