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Altersvorsorge: Weiblich, ledig, ohne ausreichende Absicherung sucht…

Vermittler spielen eine zentrale Rolle, Informationsdefizite abzubauen und die Vorsorgesituation zu verbessern. Mit der bAV steht dabei ein Instrument zur Verfügung, das bestes Image bei dem Klientel genießt.

Bild von Per Protoschill
Per Protoschill, Die Stuttgarter
17.03.2023
Altersvorsorge: Weiblich, ledig, ohne ausreichende Absicherung sucht…
© shutterstock | miya227

Vermittler spielen eine zentrale Rolle, Informationsdefizite abzubauen und die Vorsorgesituation zu verbessern. Mit der bAV steht dabei ein Instrument zur Verfügung, das bestes Image bei dem Klientel genießt.

Der Filmklassiker „Weiblich, ledig, jung sucht…“ mit Bridget Fonda ist zwar schon 30 Jahre alt, der Titel muss jedoch nur leicht abgeändert werden, damit er heute noch die weibliche Zielgruppe in Bezug auf deren Altersvorsorge treffend beschreibt.

Laut der aktuellen Finanz- und Versicherungsstudie „Finanzkompass“ von EY und dem Institut für Generationenforschung, an der über tausend Personen ab 16 Jahren mit Wohnsitz in Deutschland mitwirkten, stehen Frauen in einem besonderen Spannungsfeld. Einerseits geht fast jede zweite Frau (49 %) davon aus, dass ihre Altersvorsorge nicht ausreichen wird. Weitere 13 % wissen es nicht. Andererseits sorgen auch nur 37 % für ihr Alter vor. Bei Männern liegt der Wert deutlich höher bei 48 %.

Vor allem ledige Frauen – hier besitzen sogar nur 32 % eine private Altersvorsorge – sind damit einem erhöhten Altersarmutsrisiko im Rentenalter ausgesetzt.

Informationen und Aufklärung nötig

Viele Frauen (49 %) fühlen sich schlecht über die Möglichkeiten der Altersvorsorge informiert. In der Folge holen sie sich eher einen Rat bei Freunden oder der Familie (42 %) als bei einem Berater ein. Dabei ist gerade die persönliche und professionelle Beratung bei Frauen wichtig und erfolgversprechend. 68 % empfinden das als „wichtig“ oder sogar „sehr wichtig“, wie die Studie ergab.

bAV genießt hohes Vertrauen

In einer solchen Beratung könnten auch Vorbehalte gegenüber risikoreicheren Finanzprodukten abgebaut werden. Nur 15 % der Frauen besitzen Aktien, weitere 19 % sind in einen ETF investiert. Bei Männern liegen diese Werte bei 34 bzw. 36 %. Dabei müssen gerade jetzt, in Zeiten hoher Inflation, die Ertragschancen der Kapitalmärkte ergriffen werden, um die Kaufkraft im Alter erhalten zu können. Dieses Wissen muss – nicht nur bei Frauen – stärker vermittelt werden. Transparenz und Informationen sind dabei Hebel, die in einer persönlichen Beratung voll zum Tragen kommen können, damit sich die Vorsorgesituation insgesamt bessert. Gute Chancen hat dabei auch die betriebliche Altersversorgung. „Frauen betrachten die bAV als die Altersvorsorge mit dem besten Image“, stellte nämlich eine Aon-Studie fest. Die Flexibilität und verschiedenen Fördermöglichkeiten sind perfekte Voraussetzungen, um die weibliche Klientel aktiv anzusprechen und ihre finanzielle Unabhängigkeit weiter zu stärken.

Die komplette Studie von EY gibt es hier
Bild von Per Protoschill

Beitrag von:

Per Protoschill

Geschäftsführer der Stuttgarter Vorsorge-Management GmbH

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